Wir brauchen eine/n Sportbeauftragte/n für Köln!

Sport ist der Kit der Gesellschaft. Im aktiven Miteinander steht er für Integration, Inklusion, Prävention, für die Bildung von Teamgeist, Disziplin und Zusammenhalt. In Köln engagieren sich nahezu 300.000 Menschen im Sport; Vereinsgebunden oder -ungebunden. Der Großteil der Engagements erfolgt ehrenamtlich. All diesen Menschen fehlt es jedoch an Wertschätzung. Die Stadt lässt sie alleine mit ihren Problemen – das muss sich ändern! Investitionen in den Sport zahlen sich aus!

Köln braucht eine/n Sportbeauftragte/n!

Ein/e Kölner Sportbeauftragte/r ist wichtig, damit der Sport endlich die Wertschätzung und den Stellenwert erfährt, den er verdient. Ich orientiere mich dabei (in dieser Hinsicht) an Düsseldorf. Dort sieht man, wie wichtig die Wirkung solch einer Funktion nach Innen und Außen ist – als Schnittstelle in den Breiten- und Spitzensport, in die Gesellschaft und in die Wirtschaft. Sport ist hier auch ein wichtiger Marketingfaktor. Die Sportvermarktung entwickelt eine Strahlkraft für die Stadt – neudeutsch nennt man das „return on invest“ – ein Gewinn für die gesamte Stadtgesellschaft – vor allen Dingen aber für alle Sportlerinnen und Sportler – ob Breiten- oder Spitzensport. Eine Sportbeauftragte oder ein Sportbeauftragter fährt seine Antennen aus und ist Ansprechpartner und Schnittstelle für die gesamte Sportfamilie. Er oder sie werden sich in einer Position befinden, aus der heraus schnell und unbürokratisch Hilfestellung geleistet werden kann. Hier geht’s zum Podcast mit Ulrike Meyfahrt, mit der ich u.a. über dieses Thema gesprochen habe:

https://andreaskossiski.podigee.io/1-1-ulrike-meyfarth

Die Weichen werden in der frühkindlichen Entwicklung gestellt!

Deshalb hier ein konkreter Vorschlag: Gemeinsam den offenen Ganztag für alle Kinder! Etwa 1.000 Kinder warten in Köln auf ihren Platz im Offenen Ganztag. Für die Einführung des Rechtsanspruchs auf einen OGS-Platz ab dem Jahr 2025 müssen bereits in naher Zukunft die Weichen auch vor Ort gestellt werden.  Sportvereine, Bürgerzentren und soziale Einrichtungen müssen an einen Tisch geholt werden, um Kooperationen mit Grundschulen zu vereinbaren.  Ich will das große Potential unserer Vereine und sozialen Einrichtungen aufgreifen, um die bestmöglichen Bildungschancen für unsere Kinder zu ermöglichen.

Neue Anreize für die Sportvereine schaffen

Zum einen unterstütze ich die Öffnung von Schulhöfen am Nachmittag und Abend für Sportangebote der Vereine, zum anderen befürworte ich den Ausbau von Vereinsheimen, um diese dem offenen Ganztag entsprechend auszustatten. Dafür braucht es Küchen und sanierte WC-Anlagen, wofür eine bevorzugte städtische Förderung eingerichtet werden muss.

Neuauflage des Kunstrasenprogramms

Ich setze mich für eine Beschleunigung der Fertigstellung und Umsetzung der angestoßenen Projekte aus dem vorherigen Programm ein. Für 2021 muss ein neues Programm aufgesetzt werden, für alle bedürftigen Kölner Sportvereine!