Tür auf für Arbeitsplätze – sicher und gut bezahlt

Lasst uns Köln wieder zu der Stadt machen, die Unternehmen und gut bezahlte Jobs anzieht wie ein Magnet. Firmen auf der Suche nach einem neuen Standort sollen zuerst an Köln denken. Dazu brauchen wir gute Rahmenbedingungen, Wirtschaftsversteher bei der Stadtverwaltung und Menschen, die gerne gut über unsere Stadt reden. Als Gewerkschafter und ehemaliger DGB-Boss weiß ich, wie man mit Unternehmern auf Augenhöhe spricht und Jobs in die Stadt holt. Das sind meine Ideen für Köln.

Wirtschaftsstandort Köln

Hier setze ich auf eine engere Kooperation unserer Bildungsstätten mit den lokalen Unternehmen, damit sich Berufsbildung und Weiterbildung am Arbeitsmarkt von morgen orientiert.

So kümmert man sich mich um Jobs und Unternehmen

Aktuell fliehen viele Unternehmen aus Köln, damit gehen leider auch immer fair bezahlte Jobs verloren. Das war schon vor der Corona-Krise so, ist jetzt aber noch schlimmer geworden. Mit der Kaufhof-Zentrale wandern 1.000 Jobs aus Köln ab, bei Ford werden tausende Jobs abgebaut und auch die Deutschlandzentrale von PSA, also Peugeot und Citroën, kehrt Köln den Rücken zu. Viele Unternehmer sagen mir, dass sie sich mit ihren Sorgen und Nöten von der Stadtspitze nicht ernstgenommen fühlen. Damit muss endlich Schluss sein! Man muss das direkte Gespräch mit den Unternehmensspitzen und Arbeitnehmervertretern suchen und dabei helfen, neue Unternehmen nach Köln zu holen oder etablierte Arbeitgeber zu halten. Nur so schaffen wir gut bezahlte, sichere Jobs für die Menschen in unserer Stadt.

Das Umfeld muss passen

Neue Unternehmen werden nur nach Köln kommen, wenn für sie hier alles passt. Dazu gehören eine gute Anbindung mit pünktlichen Bussen und Bahnen, weniger Stau, gute Kinderbetreuung, bezahlbare Wohnungen für die Mitarbeiter, eine gute digitale Infrastruktur genauso wie ein attraktives kulturelles Angebot. Unternehmen brauchen aber auch Flächen, auf denen sie wachsen können. Davon gibt es in Köln derzeit nicht genug. Man muss dafür sorgen, dass genügend Flächen für neue Unternehmen und auch für Erweiterungspläne unserer Kölner Unternehmen bereitgestellt werden.

Echte Wirtschaftsversteher bei der Stadtverwaltung

Wenn ein Unternehmen nach Köln kommen will, braucht es kompetente Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung, die sich auskennen und direkt weiterhelfen. Die privatisierte Wirtschaftsförderung beschäftigt sich derzeit zu viel mit sich selbst, statt Jobs für die Menschen nach Köln zu holen. Man muss deshalb die Wirtschaftsförderung wieder direkt bei der Stadtverwaltung anbinden und so ausstatten, dass sie Unternehmen aktiv unterstützen und deren Anliegen zügig bearbeiten kann. Die Ansiedlung neuer Unternehmen ist kein Selbstzweck, sondern dient der Schaffung neuer Arbeitsplätze für die Menschen in Köln. Gute Arbeit heißt für mich tariflich bezahlt, unbefristet und sicher.

Lasst uns wieder gut über Köln sprechen

Köln ist viel mehr als Karneval, FC, Dom und gescheiterte Großprojekte. Nämlich ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Darüber müssen wir aber auch außerhalb unserer Stadt viel mehr reden. Leider trüben zu oft Bilder von Fehlplanungen der Stadtverwaltung und ungeschicktem Agieren ihrer Spitzenvertreter die Wahrnehmung unserer Stadt. Damit Köln als Wirtschaftsstandort in Zukunft wieder positiv wahrgenommen wird, sollte man ein strategisches Bündnis mit Partnern aus der Wirtschaft, der Gesellschaft und unseren Institutionen schmieden. So wird in Deutschland endlich wieder über unsere zentrale Lage in Europa, unsere gute Verkehrsanbindung, die vielfältige Hochschullandschaft, den Branchenmix und unsere Messen gesprochen.

Fazit: Unternehmen müssen endlich wieder nach Köln kommen statt weiter aus der Stadt zu fliehen. Wir müssen endlich wieder viele neue, sichere und gut bezahlte Jobs in Köln schaffen. Dazu brauchen wir ein passendes Umfeld für Unternehmen, städtische Wirtschaftsversteher.