Neubau der Leverkusener Brücke

Diese Hiobsbotschaften machen mich fassungslos. Weitere Verzögerungen beim Neubau der maroden Brücke wären ein absolutes Debakel, auch für die Menschen in Köln. Schon jetzt bilden sich an der Baustelle jeden Tag kilometerlange Staus, LKW und Autos weichen über andere Strecken aus, die ebenfalls komplett überlastet sind. Es kann nicht sein, dass ein jahrelanger Rechtsstreit den Neubau lahmlegt – schließlich weiß niemand, wie lang die alte Brücke überhaupt noch befahrbar ist. Ich fordere daher umfassende Transparenz zum Stand der Dinge und eine schnellstmögliche Lösung der Probleme. Andernfalls rennt die Landesregierung hier sehenden Auges in eine Katastrophe, die Köln und die Region noch lange belasten wird.
Die Verzögerung beim Bau der Leverkusener Brücke ist nicht nur für die Menschen vor Ort in Merkenich ein absolutes Debakel, sondern für ganz Köln und die Region. Die Stadtspitze darf jetzt nicht weiter abtauchen. Sie muss der Landesregierung auf den Füßen zu stehen und dafür sorgen, dass die Menschen in Köln nicht noch weiter unter der Situation leiden müssen. Wir brauchen jetzt dringend Konzepte, wie es weitergeht. Das ist der Job eines OB: Die ganze Stadt im Blick behalten.
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