Stillstand beim Wohnungsbau

Köln kommt beim Bau neuer Wohnungen nicht voran. Stadt muss endlich durchgreifen. Schnellere Baugenehmigungen, günstiges Bauland, kreative Ideen.

Köln droht ein neuer Tiefschlag beim Wohnungsbau. 6000 Wohnungen müssen jedes Jahr gebaut werden, damit die Wohnungsnot effektiv bekämpft werden kann. Nachdem das Ziel in den letzten Jahren stets deutlich verfehlt worden ist, deutet Baudezernent Greitemann für 2019 noch einmal wesentlich schlechtere Zahlen an.

Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Andreas Kossiski zeigt sich besorgt: „Das ist ein Alarmsignal! Schon heute können sich weite Teile der Bevölkerung das Wohnen in Köln nicht mehr leisten. Insbesondere Familien und damit die Zukunft unserer Stadt werden weiter und weiter aus der Köln verdrängt.“

Kossiski fordert von der Stadtverwaltung im Wohnungsbau entschlossenes Handeln: „So geht es nicht mehr weiter, die Stadt muss endlich handeln. Als Oberbürgermeister werde ich den Wohnungsbau zur Chefsache machen und entschlossen durchgreifen: schnellere Baugenehmigungen, günstiges Bauland, kreative Ideen. Nur so können wir die Wohnungsnot wirkungsvoll bekämpfen.“