Stadtteilgespräch „Integration durch Sport“

Am Mittwoch, den 26.09.2018 fand im Wahlkreisbüro das zweite Stadtteilgespräch diesen Jahres statt.

Das Thema diesmal: Integration durch Sport.

Als Gesprächspartnerinnen und -partner waren vor Ort:

  • Frau Dr. Agnes Klein (Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln),
  • Herr Helmut Schaefer (1. Vorsitzender der Sportjugend Köln),
  • Herr Andrej Braun (Jugendbildungsreferent der Sportjugend Köln),
  • Frau Vivian Gast (Vorsitzende Grenzenlos in Bewegung – Spoho aktiv e. V.) sowie Frau Sabine Lerche (Grenzenlos in Bewegung – Spoho aktiv e. V.).

Die kompetenten Gesprächspartnerinnen und -partner lockten Vertreterinnen und Vertrer der Vereine, Schulen, Integrationseinrichtungen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Wahlkreisbüro.

Im Mittelpunk des Gesprächs stand die Frage, ob und wenn ja, wie Integration durch Sport im Kölner Norden gestärkt werden kann.

Dabei merkte Herr Schaefer an, dass in multikulturellen Stadtvierteln wie Chorweiler durch die Basisarbeit der Vereine Integration ohnehin längst gelebt würde. Zudem sei das Netzwerk im Kölner Norden stärker als in anderen Stadtbezirken.

Für weiterführende Engagements und Kooperationen konnten sich Interessierte mit Herrn Braun austauschen, der unter anderem die Initiative Mitternachtssport der Sportjugend leitet und an diesem Abend über Fördergelder informierte.

Wie erfolgreiches Engagement konkret aussehen kann, zeigte uns der Verein Grenzenlos in Bewegung – Spoho aktiv e. V.. Der Stützpunktverein des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) teilte wertvolle Erfahrungen und machte Mut zum Engagement.

Dass es finanzielle sowie administrative Hürden zu überwinden gibt, ergab die Diskussion allerdings auch. Einige Vereine litten noch immer an Strukturschäden, die durch die Verwendung diverser Sporthallen als Notunterkünfte verursacht worden seien; Notfalltöpfe der Stadt Köln seien hier nur ein kleines Trostpflaster, hieß es.

Auch dieses Stadtteilgespräch machte wie die vorherigen deutlich, dass durch Begegnungen dieser Art anregende Diskussionen geführt, Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht, Probleme benannt sowie spannende Kooperationen initieert werden können.

Ich bedanke mich für dieses konstruktive und ideenreiche Gespräch.